Geschichtsschreibung…

… heute werde ich ein paar Erfahrungen ausplaudern. Es geht im wesentlichen um die letzten Wochenenden mit den Kameraden Shorty, Doc und Captain. Ich war auch dabei, sonst gäbe es hier keinen Erfahrungsbericht von mir. Die Route, die wir in dieser Woche eingeschlagen haben reicht von Singen am Bodensee über Salzwedel irgendwo im Grenzgebiet Ost und jetzt am Wochenende bis hin zu Zweibrücken. Alle Städte haben ihre Geschichte. In Singen kann man keinen Alkohol im „Blauen Haus“ trinken. Das ist eine Eigenschaft, die ich nicht von vielen Clubs in Städten sagen kann. In Salzwedel gibt es Baumkuchen soweit das Auge reicht, nur wir haben keinen bekommen und in Zweibrücken gibt es eine ganze Outlet-Stadt und nebenan einen Laden, den wir bespielt haben. In Singen gab es ein Mädchen, sie saß im Backstageraum und hat dort Gitarre gespielt und gesungen. Keiner weiß, warum sie da saß, weil sie eigentlich keinen direkten Grund hatte dort zu sitzen und zu singen. Sie hatte die gleiche Frisur wie ich und erzählte auch gleich was sie sonst noch so alles kann. Ich kann mich nicht mehr genau erinnern aber ich glaube sie meinte neben Gesang und Gitarre spiele sie noch Klavier, Schlagzeug und Bass. Wir können das auch… zu viert. Neben den ganzen Instrumenten konnte sie vor allem viel reden. Wir haben mal ein Lied über solch einen Sachverhalt geschrieben. Es erzählt eigentlich genau diese Geschichte. Es heißt „not sure if she ever stops talking“. In Salzwedel, bei einem großen Wettbewerb, waren reichlich Bands, einige waren nett und gut andere waren auch da. Dort haben wir gespielt und nicht gewonnen. Das ist schade, aber nicht weiter tragisch weil wir uns trotzdem als „local hero“ bezeichnen dürfen. Darüber sprach ich glaube schon. Das Konzert könnt ihr auf Youtube finden oder auf unserer Facebook-Seite. Ist ein gutes Konzert muss ich neidlos sagen. Jetzt am Samstag in Zweibrücken haben wir wieder über die bassigste Anlage der Weltgeschichte gespielt. Solch ein wummern kann man sich so am Tisch sitzend und lesend wirklich nicht vorstellen. Auf einer Waschmaschine sitzend und lesend könnte man sich aber relativ gut die Vibrationen vorstellen. Das dürft ihr aber nicht genießen, sonst geht’s direkt in die Hölle. Dort hätte Shorty den Captain auch gerne hingewünscht, nachdem dieser bei der Pizzabestellung extra Scharf mit Jalapenos für Shorty bestellt hat ohne das der kleine das wollte. Witzig wars allemal.

Genug von mir, wie geht’s dir denn so?
Geschichten sind sexy
INFIGHT

Comments