Nach einem jeden Konzert sollte in nicht allzu großem Abstand auch ein Konzertbericht folgen. Zum einen für diejenigen, die da waren und dann nochmal den ganzen Abend Wort für Wort durchgehen können, zum anderen für diejenigen, die nicht da waren und sich angesichts des Berichts dann ärgern, dass sie das Konzert verpasst haben, sich dann aber vornehmen auf das nächste Konzert zu gehen. Somit schließt sich ein Kreis und wir haben immer mehr Besucher auf unseren Konzerten. Es könnte alles so einfach sein…
In diesem Konzertbericht geht es vernünftigerweise um unser Konzert im White Rabbit in Freiburg. Anlass dazu gabs nicht, aber wer braucht den schon. Dafür gabs aber eine weitere Ban und zwar “My Angry Pony”. Wenn Infight früher, also vor vielen vielen Jahren ein Konzert spielte, war das eine eigentlich sehr einfache Geschichte. Gitarrenverstärker, Bassverstärker und Schlagzeug, fertig! Heute fahren wir Prolos mit bedeutend mehr Zeugs auf um unwiderstehliches Vergnügen zu bereiten. Der einzige Haken daran ist, dass wir nur zwei kleine Autos haben, zwar vier starke Männer sind, aber dadurch mit dem ganzen Krams nicht in die Autos passen. Shorty McPimp und Johnny No-Star, die zwei fahrenden Fighter, waren somit schon im Vorhinein zum Schleppen der Sachen verurteilt. Nachdem alles im White Rabbit angekommen war musste erstmal alles aufgebaut werden. Das ist bei Infight heute eine sehr komplizierte Sache, da Laptop, Keyboard/Synthesizer usw. mitverkabelt werden muss. Klappte aber alles ausgezeichnet und nach getaner Arbeit machte sich Johnny auf den Weg nach Hause um dort eine Gesamtverschönerung vorzunehmen, Chrisis, Shorty und der Captain bereiteten zeitgleich Kasse und so vor, schließlich rechneten wir mit großem Reichtum. Dann gabs ja noch ein Pony beim Soundcheck im Hasen!! …und nach warten, abkassieren, und Sprüche an der Kasse reißen gings mit dem Pony im Hasen los. Der gewitzte Fachmann würde wohl Experimental Rock sagen, ich nenn sowas gezielte Anarchie! Wirr aber gut.
Ziemlich genau um 12 kamen wir dann dran. Gut war, dass die neuen Sachen echt gut ankommen, Shorty lies den Verführer aus sich raus und Captain Zorkon schoss mindestens drei Tie-Fighter vom Himmel. Nicht so gut war, dass der Mischer es vor zog die Hupen seiner Puppe so durchzukneten, dass es danach lecker Plätzchen gab. Während der Hupenknetaktion hatte er allerdings keine Augen mehr für die Nippel am Mischpult was zu kleinen Soundverwirrungen führte. Sowas ist schade, aber schließlich gabs für jeden was zu sehen. Das entschädigt wieder… Ich hör jetzt auf und denk nochmal vertieft an die Hupen der netten Mischerfreundin…
Gleiches würde ich euch auch empfehlen,
Eure Infighter